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Förderung von Solarwärmeanlagen

Neue deutlich höhere Förderung seit 01.04.2015!

Deutlich höhere Förderung seit 1.4.2015!

DAS IST NEU:

  • Förderung von Warmwasseranlagen: Mindestförderung: 500 € / Höchstförderung: 2.000 €
  • Höhere Förderung für Solaranlagen zur Heizungsunterstützung: Mindestförderung jetzt 2.000 Euro (vorher 1.500 €)
  • Innovationsförderung ab 20 m² jetzt auch ertragsabhängig möglich:
    Erhalten Sie die höchste ertragsabhängige Förderung mit den EURO Solarkollektor L20 AR von Wagner Solar mit dem Innovationsförderprogramm!
    Förderbetrag für EURO L20 AR Solarkollektor*:
    1) 605,7 € pro Kollektor
    (Jahresertrag: 1.346 kWh/Kollektor x 0,45 € Förderung/kWh) bzw. 
    2) 232 €/m² Bruttokollektorfläche
    (1 EURO-Kollektor = 2,61 m²) 
  • Erhalten Sie eine Förderung in Höhe von 10 % auf unsere ECOshower Duschsysteme bei gleichzeitiger Errichtung einer Solarwärme-, Biomasse- oder Wärmepumpenanlage
    Beispiel: ECOshower Duschrinne + Solarwärmeanlage
    Kosten für Duschrinne, Montage und Anschluss an Abwasser 1600 €.

    Bis zu 10 % Förderung = bis zu 160 €

*"collector annual output" für einen simulierten Ertrag am Referenzort Würzburg bei einer mittleren Kollektortemperatur von 50°C) / Quelle: , veröffentlicht in Sonne, Wind und Wärme, Marktübersicht-Flachkollektoren, Ausgabe 7/2014 am 9. Juli 2014, Seite 23.

Staatliche Förderung 

Der Ausbau erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung ist in Deutschland seit 2009 gesetzlich verankert. Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) basiert auf drei Säulen: Nutzungspflicht, finanzielle Förderungen und Anreize zum Ausbau von Wärmenetzen. Die Förderung für Solarwärmeanlagen erfolgt im Rahmen des sogenannten Marktanreizprogramms (MAP) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).  

  

Die Förderzuschüsse für Solarwärmeanlagen: (gültig seit 1.4.2015) 

 

Förderung

 

Zusatzförderungen

Solarwärme-
anlagen

Basisförderung

nach Brutto-kollektorfläche

Innovationsförderung4)

nach Brutto-kollektorfläche

 

Bonus

Kombibonus Solar+
Biomasse oder
Wärmepumpe, 
 Anschluss an Wärmenetz

Bonus

Kesseltausch

Bonus

föderfähige Optimierungs-maßnahmen bei Errichtung einer Solarwärme-anlage6)

Bonus

MAP-geförderte Anlage

Bonus

Effizienz

 

nur Bestand

Neubau

Bestand

 

Neubau u. Bestand

nur
Bestand

Neubau u.
Bestand

nur Bestand 

nur
Bestand

Warmwasser1)

3 - 10 m² 

500 €

-

 

 500 €

500 €

bis zu 50 % 
der
Basisförderung

bis zu
200 €

bis zu 50 % 
der Basis- und Innovations-förderung

11 - 40 m²

50 €/m²

-

 

20 - 100 m²

-

75 €/m²

100 €/m²

 

Kombiniert Warmwasser und Raumheizungs2)

bis 14 m²

2.000 €

-

-

 

15 - 40 m²

140 € /m²

-

-

 

20 - 100 m²

-

150 €/m²

200 €/m²

 

Erweiterung einer bestehenden Solarwärmeanlage

um 4 - 40 m³

 

50 €/m²

-

-

 

Bereitstellung von Prozesswärme3)

20 - 100 m²

-

bis zu 50 % der Nettoinvestion4)

oder nach Ertrag

0,45 € × jährlicher Kollektorertrag × Anzahl
Kollektoren5)

 

-

-

 .

 -

Quelle: BAFA-Förderung-Solarthermie (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)

    1. Basisförderung: Bruttokollektorfläche mind. 3 m² und max. 40 m² ein Wasserspeicher mit mind. 200 l Speichervolumen.

      Zusatzförderung: Erweiterung von bereits in Betrieb genommenen Solarkollektoranlagen um mindestens 4 bis zu 40 m2Bruttokollektorfläche.

    2. Mindestfläche bei Flachkollektoren 9 m² u. 40 l Wärmespeichervolumen je m²
      Brutto-Kollektorfläche. Zusatzförderung: Die Erweiterung einer bereits in Betrieb genommenen Solarkollektoranlage um mindestens 4 bis zu 40 m2 Bruttokollektorfläche kann mit 50 € je  angefangene mBruttokollektorfläche gefördert werden.
    3. Ab 20 m² und überwiegend muss Wärme für industrielle oder gewerbliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden.
    4. Innovationsförderung: Für Bruttokollektorfläche ab 20 m² ist alternativ eine Innovationsförderung möglich.
  1. Ertragsabhängige Förderung: 0,45 Ct/kWh Kollektorertrag bei 50°C Kollektortemp., Standort Würzburg.
  2. Beispiele förderfähiger Optimierungsmaßnahmen:
  • Austausch von Heizkörpern durch Niedertemperaturheizkörper
  • Einbau voreinstellbarer Heizkörperthermostatventile und von Strangdifferenzdruckreglern
  • Einbau einer hocheffizienten Zirkulationspumpe
  • Inbetriebnahme, Einregulierung und Einweisung
  • Umstellung des Warmwassersystems, d. h. Integration in die Heizungsanlage (inklusive notwendiger Sanitärarbeiten wie Austausch der Armaturen, Einsatz wassersparender Maßnahmen, Abwasser-Wärmerückgewinnung)


Wichtig für die Antragstellung!

  1. Privatpersonen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und gemeinnützige Organisationen (z. B. eingetragene Vereine) können den Antrag innerhalb von 9 Monaten nach Inbetriebnahme ihrer Anlage einreichen (Ausschlussfrist). Förderfähig sind Anlagen, deren Installation die ab dem 01. Januar 2009 begonnen wurden und die zum Zeitpunkt der Antragstellung fertig gestellt sind.
  2. Kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) auch solche, an denen mehrheitlich Kommunen beteiligt sind, Freiberufler, Contractoren, Betriebe der Land- und Forstwirtschaft sowie des Gartenbaus müssen den Antrag auf Förderung bereits vor Beginn ihres Vorhabens stellen. Als Vorhabensbeginn zählt der Vertragsabschluss mit Auftragsvergabe. Reine Planungsleistungen gelten nicht als Vorhabensbeginn. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides besteht 9 Monate Zeit, die Anlage in Betrieb zu nehmen.

Darlehen und Tilgungszuschüsse im KfW-Programm Erneuerbare Energien Premium

Die Tilgungszuschüsse für große Solarkollektoranlagen im KfW-Teil (ab 40 m²) betragen nun-mehr bis zu 50 % (vorher 30 %) der Investitionskosten (gilt für Prozesswärme).

Quelle: www.kfw.de (Kreditanstalt für Wiederaufbau)

Quelle der Förderinformationen: BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)

Informieren und Geld sparen

Wir empfehlen Ihnen, neben der Bundes- bzw. Landesförderung, auf jeden Fall auch die Zuschüsse der Kommune oder der Energieversorger vor Ort zu erfragen. Ein geringer Informationsaufwand der bares Geld sparen kann!